Einreisebestimmungen Südafrika

Einreisebestimmungen:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die touristische Einreise einen noch mindestens 30 Tage über den Aufenthalt hinaus gültigen (auch vorläufigen) Reisepass mit einer freien Seite für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Bei der Einreise wird ein kostenloser Einreisestempel (visitor's permit) erteilt, der eine freie Seite im Pass benötigt und für einen Aufenthalt bis zu 3 Monate berechtigt. Außerdem müssen Unterlagen, die den Zweck und Dauer des Aufenthalts bestätigen (wenn zutreffend) vorgelegt werden sowie gültige Rück- oder Weiterreisetickets und teilweise auch eine Bargeldhinterlegung.
Kinderausweise müssen auch bei Kindern unter zehn Jahren ein Lichtbild enthalten, der Eintrag in den Reisepass eines Erziehungsberechtigten wird nur bei Kindern bis 16 Jahren anerkannt. Seit dem 1. Januar 2006 wird der bisherige Kinderausweis nicht mehr ausgestellt und nicht mehr verlängert. Dann muss für die Einreise ein eigener Kinderreisepass oder Reisepass vorgelegt werden, der noch mindestens 30 Tage über den Aufenthalt hinaus gültig ist und über mindestens eine freie Seite für Sichtvermerke verfügt. Obwohl das Gesetz für alleinreisende Minderjährige das Vorlegen einer schriftlichen Einverständniserklärung (sog. "letter of consent") beider sorgeberechtigten Elternteile für die Einreise in die Republik Südafrika nicht vorsieht, ist es zu empfehlen, dass alleinreisende Minderjährige ein solches in englischer Sprache verfasstes Schreiben, sowie die Personalien der Person in der Republik Südafrika, die als Vormund auftritt, bei sich haben. Weiterhin, ist es zu empfehlen, dass für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, eine Zustimmungserklärung des anderen Elternteils oder, falls zutreffend, Nachweis über das alleinige Sorgerecht vorhanden ist.

Für alle Tiere muss eine Einfuhrgenehmigung mindestens acht Wochen vor der Einreise beantragt werden. Dazu müssen ein Gesundheitszeugnis und Tollwutimpfzeugnis vorgelegt werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Vertretung in Deutschland.

Impfbestimmungen:

Es bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa. Bei Einreise aus einem Infektionsgebiet muss eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorliegen. Ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Impfempfehlungen:

Generell: Hepatitis-A/Polio/Tetanus/Diphtherie. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Typhus/Tollwut.

Malaria:
Aufgrund der tropischen Sommerregenzeit (November - Mai) die derzeit In Südafrika anhält, besteht in verschiedenen Landesteilen ein erhöhtes Malariarisiko. Betroffen sind vor allem die Regionen in den Tiefebenen der Provinz Mpumalanga im Osten (einschließlich des Krüger National Parks und der benachbarten Parks), der Nord Provinz und im Nordosten von Kwazulu-Natal. Geringes Risiko im übrigen Norden (im Osten von Kwazulu-Natal bis zum Tugela-Fluß und im Nordwesten bis Swartwater). Während den Regenzeiten stehen für viele Insekten, wie z.B. Mücken vermehrt Brutplätze zur Verfügung. Dadurch nimmt die Anzahl der Überträgermücken zu. Aus diesem Grund treten Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, wie z.B. Malaria, während und nach Regenperioden häufiger auf. Auch Reisende sind bei Aufenthalten in Ländern mit Malaria-Vorkommen gefährdet - vor allem während den Regenzeiten. Daher sollte rechtzeitig vor der Reise eine aufklärende reisemedizinische Beratung erfolgen. Da eine Vielzahl von Faktoren das individuelle Malariarisiko festlegen, sollte in einer gründlichen Nutzen-Risiko Abwägung in einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt die richtige Malariaprophylaxe individuell festgelegt werden.

Rift-Tal Fieber:
In manchen Regionen besteht die Gefahr einer Rift-Tal-Fieberinfektion. Erst im April 2010 erkrankte eine 50-jährige deutsche Reisende bei einer Reise nach Südafrika an Rift Tal-Fieber. Die Touristin reiste durch ländliche Regionen von Port Elisabeth und entlang der Südküste (Ostkap- und Westkap-Provinzen). Sie besuchte Safari-Parks und Bergregionen. Einen Tag vor ihrer Rückreise entwickelte die Patientin Fieber, Kopfschmerzen und einen Hautausschlag. Am 4. Mai bestätigte die Weltgesundheitsorganisation, dass sich die Reisende mit dem Rift-Tal-Virus infiziert hatte. Bis 24. Juni 2010 wurden landesweit 221 einheimische Erkrankungen des Rift-Tal Fiebers gemeldet - darunter 23 Todesfälle. Der Ausbruch der Erkrankung ereignete sich in der Free State Provinz und breitete sich von dort weiter auf die Ostkap-, Nordkap- Westkap- und Nordwestkap-Provinzen aus. Viele der Erkrankten hatten direkten Kontakt zu erkrankten Tieren. Dennoch ist nicht bei allen Erkrankten die Infektionsquelle bekannt. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt allen Reisenden nach Südafrika, sich von blutenden Tieren fernzuhalten, keine unpasteurisierte oder ungekochte Milch zu trinken und kein rohes Fleisch zu verzehren. Zusätzlich sollten gute Mückenschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Grundsätzlich wird für Reisende das Risiko einer Rift-Tal-Fieber-Erkrankung jedoch als eher gering eingeschätzt.

Cholera:
Generell besteht in den Regionen im Norden, Westen und Osten des Landes ein erhöhtes Infektionsrisiko für Cholera, das insbesondere die einheimische Bevölkerung betrifft. Von der Cholera betroffen sind u.a. die Empangeni-Region (v.a. die unteren Regionen des Umfolozi-Distrikts, sowie Hlabisa, Ngwelezane und Eshowe/Nkandla), die Südküste (KwaDukuza/Stanger, Jozini, die Ugu-Region), des weiteren die Eastern Cape-Provinz, die Northern Province und Port Shepstone. Eines der größten Probleme bildet verunreinigtes Trinkwasser. Vor allem unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem sind von der Cholera betroffen. Das Infektionsrisiko für Reisende ist sehr gering. Reisenden sind gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene-Maßnahmen empfohlen. Grundsätzlich kann die Cholera-Impfung für Reisende bei Aufenthalten in Cholera-Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen, erwogen werden. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.

Diverse Infektionskrankheiten:

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80 - 90 % aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen, ist daher ein Typhus - Impfschutz sinnvoll. Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen sollte ein Hepatitis A-Impfschutz in Erwägung gezogen werden.

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Einreisebestimmungen Namibia

Einreisebestimmungen:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die touristische Einreise einen noch mindestens sechs Monate über den Aufenthalt hinaus gültigen Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Reisedokumente müssen in einwandfreiem Zustand sein, sie dürfen weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst "repariert" oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung un- oder schwer leserlich sein. Außerdem müssen Rück- oder Weiterreisetickets nachgewiesen werden. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) wird bei der Ankunft erteilt. Es wird darauf hingewiesen, dass die mit dem Visitors Entry Permit" (Einreisestempel) erteilte Aufenthaltsgenehmigung häufig einen Zeitraum von weniger als 90 Tagen umfasst. Es wird daher dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens soviele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen. Falls sich während des Aufenthalts die Notwendigkeit zur Verlängerung ergibt - z. B. im Krankheitsfall -, so sollte unbedingt rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim "Ministry of Home Affairs", Independence Avenue/Ecke Kasino Str., Windhuk, beantragt werden.
Der deutsche Kinderausweis mit Bild und 6 Monate über die Reise hinaus gültig wird anerkannt. Der Kinderausweis muss allerdings noch Raum für den Einreisestempel aufweisen, sonst erfolgt eine Zurückweisung an der Grenze. Der Eintrag eines Kindes in den Reisepass eines Elternteils ist auch ohne Lichtbild bis zum 16. Lebensjahr ausreichend. Seit dem 1. Januar 2006 wird der bisherige Kinderausweis nicht mehr ausgestellt und nicht mehr verlängert. Dann muss für die Einreise ein eigener Kinderreisepass oder Reisepass vorgelegt werden. Jugendliche unter 18 Jahren, die ohne Erziehungsberechtigte einreisen, benötigen eine von allen Erziehungsberechtigten unterschriebene Einverständniserklärung in englischer Sprache, die auch die Reisepassnummer des Jugendlichen enthalten muss.

Haustiere sind in den Naturschutzreservaten verboten und die Einreise unterliegt strengen Bestimmungen.

Impfbestimmungen:

Es bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa. Bei Einreise aus einem Infektionsgebiet muss eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorliegen. Reisende auf Linienflügen mit Transitaufenthalten in Endemiegebieten benötigen kein Impfzertifikat, sofern sie auf dem Transitflughafen oder in der angrenzenden Stadt bleiben. Handelt es sich nicht um einen Linienflug und der Abflugflughafen liegt innerhalb einer Gelbfieber-Endemiegebietes, ist ein Impfzertifikat erforderlich. Dieses Zertifikat ist bei Kindern unter 12 Monaten nicht vorgeschrieben! Diese Kinder können aber einer Überwachung unterzogen werden.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Impfempfehlungen:

Generell: Hepatitis-A/Polio/Tetanus/Diphtherie. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Typhus/Tollwut.

Malaria:
Aufgrund der tropischen Sommerregenzeit (November - April) die derzeit in Namibia anhält, besteht in verschiedenen Landesteilen ein erhöhtes Malariarisiko. Betroffen sind vor allem die Regionen im Norden des Landes (Etoscha-Pfanne, Oshana, Oshikoto, Omusati, Ohangwena, Otjozondjupa und Omaheke). Während den Regenzeiten stehen für viele Insekten, wie z.B. Mücken vermehrt Brutplätze zur Verfügung. Dadurch nimmt die Anzahl der Überträgermücken zu. Aus diesem Grund treten Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, wie z.B. Malaria, während und nach Regenperioden häufiger auf. Auch Reisende sind bei Aufenthalten in Ländern mit Malaria-Vorkommen gefährdet - vor allem während den Regenzeiten. Daher sollte rechtzeitig vor der Reise eine aufklärende reisemedizinische Beratung erfolgen. Da eine Vielzahl von Faktoren das individuelle Malariarisiko festlegen, sollte in einer gründlichen Nutzen-Risiko Abwägung in einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt die richtige Malariaprophylaxe individuell festgelegt werden.

Cholera:
Landesweit besteht ein erhöhtes Cholera-Infektionsrisiko, das vor allem die einheimische Bevölkerung betrifft. Insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem sind von der Cholera betroffen. Die Infektionsgefahr bei Touristen ist als sehr gering einzustufen. Reisenden sind gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene-Maßnahmen empfohlen. Laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit, kann die Cholera-Impfung für den Urlaubsreisenden in endemische Gebiete erwogen werden. Sie ersetzt jedoch nicht die gebotenen Maßnahmen zur Nahrungs- und Trinkwasserhygiene. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.

Diverse Infektionskrankheiten:
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

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Einreisebestimmungen Kenia

Einreisebestimmungen:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die touristische Einreise einen noch mindestens sechs Monate über den Aufenthalt hinaus gültigen (auch vorläufigen) Reisepass mit drei leeren Seiten und ein gebührenpflichtiges Visum, das bei der Einreise ausgestellt wird. Das Visum kann aber auch und sollte - um Wartezeiten zu vermeiden - vor Abreise in Deutschland beantragt werden und ist für drei Monate gültig. Der Visaantrag kann auch auf der Seite der kenianischen Botschaft (www.embassy-of-kenya.de) heruntergeladen werden. Rück- oder Weiterreiseticket sind vorzulegen. Welche Unterlagen Sie einreichen und welche Fristen dabei eingehalten werden müssen, erfahren Sie bei den zuständigen Vertretungen in Deutschland.
Der deutsche Kinderreisepass wird anerkannt. Das Einreisedokument muss mindestens 6 Monate gültig sein. Die Eintragung der Kinder - besonders ohne Foto - in den Reisepass der Eltern hat in der Vergangenheit zu Schwierigkeiten bei der Ein- oder Ausreise geführt. Seit dem 1. Januar 2006 wird der bisherige Kinderausweis nicht mehr ausgestellt und nicht mehr verlängert. Dann muss für die Einreise ein eigener Kinderreisepass oder Reisepass vorgelegt werden.

Für Hunde und Katzen muss eine Einfuhrgenehmigung beantragt werden, deren Bearbeitung in der Regel mindestens einen Monat dauert. Außerdem muss ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis mit Tollwutimpfbescheinigung vorgelegt werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Vertretung in Deutschland.

Impfbestimmungen:

Es bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa. Bei Einreise aus einem Infektionsgebiet muss eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorliegen. Ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Impfempfehlungen:

Generell: Hepatitis-A/Polio/Tetanus/Diphtherie/Gelbfieber. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Tollwut/Typhus/Meningokokken Meningitis.

Malaria:
Grundsätzlich besteht in Kenia ein erhöhtes Malariarisiko unterhalb von 2.500m. Ebenfalls besteht ein Risiko im Grenzbereich um 2.500m Höhe (v.a. in den Provinzen Nyanza und Rift Valley, so wie die Provinzen Central, Eastern und Western). In diesem Fall spricht man von einer sog. "Highland malaria". Insbesondere in den Nationalparks (z.B. Krüger Nationalpark, Tsavo-Nationalpark, etc.) besteht ein erhöhtes Malariarisiko! Über 80% der nach Deutschland importierten Malaria-Fälle werden in afrikanischen Ländern erworben. Im Januar 2008 erkrankte und verstarb eine deutsche Urlauberin nach ihrem Keniaaufenthalt an den Folgen einer Malaria tropica. Die Malaria stellt in vielen Regionen, vor allem in Ost- und Westafrika, noch immer ein großes Gesundheitsrisiko dar, auch für Touristen. Im Jahr 2010 berichtete das Robert Koch Institut, dass im Jahr 2009 bei insgesamt sechs deutschen Reisenden nach Aufenthalt in Kenia eine Malaria diagnostiziert wurde (2008: 11). Alle Reisenden, die nach Rückkehr Fieber und/oder Zeichen eines grippalen Infektes entwickeln, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben, um möglichst früh eine Malaria erkennen und behandeln zu können. Reisenden in die Regionen werden sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen - und nach ärztlicher Absprache eine medikamentöse Malariavorbeugung - empfohlen.

Gelbfieber:
Kenia gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden in Gelbfieber-Infektionsgebiete. Nach Aussage der WHO besteht in den Städten Mombasa und Nairobi ein geringeres Übertragungsrisiko als in den ländlichen Regionen.

Cholera:
Landesweit und insbesondere in Machakos-, Kisuma- and Nyanza-Distrikt, besteht ein erhöhtes Cholera-Infektionsrisiko. Die Infektionsgefahr bei Touristen ist als sehr gering einzustufen. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sind empfohlen.
Nach starken Regenfällen und Überschwemmungen kommt es vermehrt zu Durchfallerkrankungen und vereinzelten Cholerafällen. Betroffen sind insbesondere der Westen des Landes (West Pokot, Süd-Turkana, Rift-Valley-Provinz, Yala und Busia) sowie die Region am Victoriasee (Kisumu und Siaja) und die Gebiete von Mandera und Garissa in der Nordostprovinz. In den Touristengebieten am Indischen Ozean (Lamu, Malindi, Mombasa) wurden bislang noch keine neuen Fälle registriert. Für Touristen besteht bei Einhaltung der grundsätzlichen Hygienemaßnahmen kein Risiko, an schweren Durchfällen oder Cholera zu erkranken.

Bilharziose:
Aus dem Kilifi-Distrikt in der Küstenprovinz wurden vermehrt Bilharziose Fälle berichtet. Der Distrikt befindet sich nördlich von Mombasa und beherbergt beliebte Touristenstrände in Kikambala und der Küstenstadt Kilifi. Die Erkrankungen wurden vor allem aus Malomani, Mitsenzini, Ganze, Migodomani und Dungicha gemeldet. Die Ursache wird in verunreinigtem Trinkwasser gesehen, da die Einwohner während der Trockenzeiten ihr Trinkwasser vor allem aus nahe gelegenen Seen und Teichen schöpfen. Reisende sollten jeden Kontakt zu Süßwasserseen (Bächen, Tümpeln, Teichen, etc.) meiden.

Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis):
In bestimmten Regionen des Landes (v.a. im Hinterland) besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko für Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis). Auch bei europäischen Reisenden, die zu unterschiedlichen Zeiten aus sowohl beruflichen wie auch touristischen Gründen Tansania, Kenia und Sambia besuchten, wurden bereits Infektionen mit dem Erreger der Schlafkrankheit festgestellt. Die Reisenden hielten sich vor allem in den Nationalparks Tansanias (Manyara, Serengeti, Ngorongoro), in Masai Dörfern, am Manyara See, sowie im Tsavo-Nationalpark in Kenia, auf. Bei Aufenthalten in Ostafrika, insbesondere Tansania (National Parks), Kenia (National Parks) und Sambia, werden aufgrund des Risikos der durch Mücken übertragenen Erkrankungen (z.B. Schlafkrankheit), sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen empfohlen.

Diverse Infektionskrankheiten:
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Zurück zu den Kenia Reisen

Einreisebestimmungen Tansania

Einreisebestimmungen:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die touristische Einreise einen bei Einreise sechs Monate gültigen Reisepass und ein gebührenpflichtiges Visum, das bei den Vertretungen in Deutschland beantragt werden muss. Welche Unterlagen Sie einreichen und welche Fristen dabei eingehalten werden müssen, erfahren Sie bei den zuständigen Vertretungen. Das Visum wird nur ausgestellt, wenn Hin- und Rückreisebelege vorgewiesen werden können und berechtigt zu einem Aufenthalt bis zu drei Monaten. Das Visum kann auch bei Einreise beantragt werden, ist allerdings mit langen Wartezeiten verbunden - empfohlen wird die Beantragung vor Abreise über die Botschaft.
Kinderausweise sollten auch bei Kindern unter zehn Jahren ein Lichtbild enthalten, außerdem muss noch eine freie Seite für den Visumsstempel vorhanden sein. Der Eintrag in den Reisepass eines Erziehungsberechtigten wird ebenfalls anerkannt, allerdings muss dann ein separates Formular mit Bild des Kindes mitgeführt werden. Seit dem 1. Januar 2006 wird der bisherige Kinderausweis nicht mehr ausgestellt und nicht mehr verlängert. Dann muss für die Einreise ein eigener Kinderreisepass oder Reisepass vorgelegt werden.

Für alle Tiere muss eine Einfuhrgenehmigung beantragt werden. Dazu muss ein Gesundheitszeugnis und für Hunde und Katzen außerdem ein Tollwutimpfzeugnis vorgelegt werden. Am Flughafen vor Ort muss ein tansanischer Tierarzt den Gesundheitszustand des Tieres bestätigen, bevor es das Flughafengelände verlassen darf. Nähere Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Vertretung in Deutschland.

Impfbestimmungen:

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden (> 1. Lebensjahr), die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Impfempfehlungen:

Generell: Polio/Tetanus/Gelbfieber/Diphtherie/Hepatitis-A. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Typhus/Tollwut/Meningokokken Meningitis.

Malaria:
Ganzjährig besteht im ganzen Land unter 1.800 m Höhe einschließlich der Städte ein hohes Malariarisiko, besonders in der Regenzeit von November bis Mai. Prophylaktische Maßnahmen sowie Notfallmedikation sollten vor Reisebeginn mit dem Arzt abgesprochen werden. Darüber hinaus sollte auf guten Mückenschutz durch langärmelige Kleidung, Sprays und Moskitonetze geachtet werden.

Gelbfieber:
Tansania gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO unabhängig von der Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden in Gelbfieber-Risikogebiete

Cholera:
In den vergangenen Wochen wurden vermehrt Cholerafälle aus verschiedenen Landesteilen u.a. aus Dar es Salam, gemeldet. Die Gesundheitsbehörden halten die Bevölkerung an, Trinkwasser vor dem Gebrauch ausreichend abzukochen und sorgfältige Hygiene- und Sanitärmaßnahmen einzuhalten. Ebenfalls besteht landesweit, v.a. in den Distrikten von Temeke und Ilala (Dar es Salaam) ein erhöhtes Cholera-Infektionsrisiko, das insbesondere die einheimische Bevölkerung betrifft. Insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem sind von der Cholera betroffen. Die Infektionsgefahr bei Touristen ist als sehr gering einzustufen. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sind empfohlen.

Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis):
In vielen Landesteilen besteht ein Übertragungsrisiko für die Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis). Im Sommer 2005 erkrankte ein amerikanischer Tourist nach dem Besuch einer Serengeti in Tansania. Laut Angaben des CDC 2005 (Centers for Disease Control and Prevention) wird durchschnittlich jedes Jahr ein Fall von Schlafkrankheit bei Touristen gemeldet. Vor allem Reisen in die ostafrikanischen Nationalparks beinhalten ein erhöhtes Infektionsrisiko. Reisende sollten gute Mückenschutzmaßnahmen durchführen, v.a. bei Aufenthalten in Ostafrika, insbesondere Tansania (National Parks), Kenia (National Parks) und Sambia. Dunkle Kleidung sollte nicht getragen werden, da die Tse-Tse Fliege durch dunkle Farben angezogen wird.

Pest:
Sporadisch werden vereinzelte Pestfälle aus der Tanga-Provinz am Westhang der Usambara-Berge gemeldet. Für Touristen besteht nur bei engem Kontakt zur Bevölkerung der Risikogebiete, bei Übernachtungen im Freien, sowie bei Nagetierkontakt in den betroffenen Regionen ein sehr geringes Infektionsrisiko. Pest ist bei rechtzeitiger Krankheitserkennung und Behandlung heilbar. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt bezüglich der Übertragungswege aufklären.

Diverse Infektionskrankheiten:
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Zurück zu den Tansania Reisen

Einreisebestimmungen Botswana

Einreisebestimmungen:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die touristische Einreise einen bei Ankunft noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Ein Visum für touristische Zwecke wird bei Einreise gebührenfrei an den Grenzstationen erteilt. Außerdem müssen Rück- oder Weiterreisetickets und ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts nachgewiesen werden.
Kinderausweise werden nur mit Lichtbild anerkannt. Die Einreise von Kindern, die ohne eigenes Reisedokument, aber im Reisepass eines mitreisenden Elternteils eingetragen sind, ist erlaubt. Seit dem 1. Januar 2006 wird der bisherige Kinderausweis nicht mehr ausgestellt und nicht mehr verlängert. Dann muss für die Einreise ein eigener Kinderreisepass oder Reisepass vorgelegt werden. Sämtliche Einreisedokumente von Kindern müssen bei der Einreise mindestens sechs Monate gültig sein.

Für Hunde und Katzen muss eine Einfuhrgenehmigung beantragt werden. Außerdem muss ein gültiges Tollwutimpfzeugnis vorgelegt werden. Über Einfuhrbestimmungen für andere Tiere informieren Sie sich bitte bei den zuständigen Vertretungen in Deutschland.

Impfbestimmungen:

Es bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa. Bei Einreise aus einem Infektionsgebiet (auch Transit) muss eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorliegen. Ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Impfempfehlungen:

Generell: Hepatitis-A/Polio/Tetanus/Diphtherie. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/ Tollwut/Typhus. Bei Reisen in Feuchtgebiete wird eine Gelbfieber-Impfung empfohlen.

Malaria:
Aufgrund der tropischen Sommerregenzeit (November - April/Mai) die derzeit iin Botswana anhält, besteht in verschiedenen Landesteilen ein erhöhtes Malariarisiko. Betroffen sind vor allem die Regionen in Kasane am Zambezi-Fluss und am Okavango, sowie im Norden in den Distrikten Boteti, Chobe, Ngamiland und Tutume. Während den Regenzeiten stehen für viele Insekten, wie z.B. Mücken vermehrt Brutplätze zur Verfügung. Dadurch nimmt die Anzahl der Überträgermücken zu. Aus diesem Grund treten Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, wie z.B. Malaria, während und nach Regenperioden häufiger auf. Auch Reisende sind bei Aufenthalten in Ländern mit Malaria-Vorkommen gefährdet - vor allem während den Regenzeiten. Daher sollte rechtzeitig vor der Reise eine aufklärende reisemedizinische Beratung erfolgen. Da eine Vielzahl von Faktoren das individuelle Malariarisiko festlegen, sollte in einer gründlichen Nutzen-Risiko Abwägung in einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt die richtige Malariaprophylaxe individuell festgelegt werden.

Diverse Infektionskrankheiten:
Landesweit besteht außerdem eine erhöhte Ansteckungsgefahr, insbesondere für diverse Darminfektionen. Deshalb sollten nur geschälte oder gekochte Nahrungsmittel und abgefüllte Getränke - ohne Eis - verzehrt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln in billigen Straßenrestaurants und auf Märkten wird gewarnt.