Einreisebestimmungen Malediven

Einreisebestimmungen:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die touristische Einreise einen Reisepass, der noch sechs Monate gültig sein sollte, mindestens aber eine Gültigkeit für die Dauer des Aufenthaltes hat, und einen Nachweis über eine Hotelbuchung. Während des Fluges zu den Malediven erhalten die Passagiere Ein- und Ausreisekarten die von ihnen ausgefüllt werden und dem Pass bei der Einreise beigelegt werden müssen. Bei der Ankunft erhalten sie ein kostenloses Einreisevisum, das zu einem Aufenthalt bis zu 30 Tagen berechtigt. Eine gebührenpflichtige Verlängerung auf 90 Tage ist möglich, bedarf aber eines Antrages, der vor Ort gestellt werden muss, einer Empfehlung der entsprechenden Hotelinsel und der Genehmigung des "Department of Immigration and Emigration" in Male. Außerdem müssen Rück- oder Weiterreisetickets und ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts nachgewiesen werden. Eine Visaerteilung in Deutschland ist nicht möglich.
Der Eintrag des Kindes in den Reisepass eines Erziehungsberechtigten wird anerkannt. Für Kinder über 12 Jahren wird ein eigener Kinderreisepass mit Lichtbild empfohlen, für ältere Kinder ein eigener Reisepass. Seit dem 1. Januar 2006 wird der bisherige Kinderausweis nicht mehr ausgestellt und nicht mehr verlängert. Dann muss für die Einreise ein eigener Kinderreisepass oder Reisepass vorgelegt werden.

Die Mitnahme von Tieren ist im Normalfall nicht gestattet. Ausnahmen werden nur selten beim Ministry of Foreign Affairs genehmigt.

Impfbestimmungen:

Es bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa. Bei Einreise aus einem Infektionsgebiet muss eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorliegen. Ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Impfempfehlungen:

Generell: Hepatitis-A/Tetanus/Diphtherie. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Typhus.

Dengue Fieber:
Während der Regenzeit (Mai - September) besteht auf den Malediven ein erhöhtes Dengue Fieber-Infektionsrisiko. Im Vorjahr (2009) berichtete das Robert Koch Institut, dass im Jahr 2008 bei insgesamt sieben deutschen Reisenden eine Dengue Fieber-Erkrankung nach Aufenthalt auf den Malediven diagnostiziert wurde. Reisenden in Regionen mit Dengue Fieber-Vorkommen wird daher empfohlen, sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen durchzuführen (u.a. das Tragen von hautbedeckender Kleidung und das Auftragen von mückenabweisenden Cremes, Lotionen oder Sprays auf unbedeckten Hautstellen, als auch das Schlafen unter Mückennetzen oder auch das Verwenden von Insektenabtötende und -abweisende Mittel in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen, Steckern u.ä. im Wohn- und insbesondere Schlafbereich).

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Einreisebestimmungen Mauritius

Einreisebestimmungen:

Deutsche Staatsangehörige benötigen einen Reisepass, der noch mindestens für die Dauer von sechs Monaten über den Reisezeitraum hinaus gültig ist. Die Grenzpolizei erteilt bei Einreise ein "Entry Permit" mit Gültigkeit gemäß den vorgelegten Flugscheinen/Hotelreservierung/Finanzmittel. Eine Verlängerung des Aufenthaltes bis zu 6 Monaten ist bei Nachweis ausreichender finanzieller Mittel möglich. Für die Verlängerung ist das "Passport and Immigration Office" in Port Louis zuständig.
Kinderausweise müssen auch bei Kindern unter zehn Jahren ein Lichtbild enthalten, der Eintrag in den Reisepass eines Erziehungsberechtigten wird ebenfalls nur mit Lichtbild anerkannt. Seit dem 1. Januar 2006 wird der bisherige Kinderausweis nicht mehr ausgestellt und nicht mehr verlängert. Dann muss für die Einreise ein eigener Kinderreisepass oder Reisepass vorgelegt werden.

Für Hunde und Katzen muss drei Monate vor Einreise eine Einfuhrgenehmigung beantragt werden. Außerdem muss ein amtstierärztliches Gesundheits- und ein Tollwutimpfzeugnis vorgelegt werden. Nach der Ankunft kommen die Tiere für einen Monat in Quarantäne, die Kosten trägt der Besitzer. Tieren aus einem Gebiet, in dessen Umkreis von 100km Tollwut aufgetreten ist, dürfen nicht eingeführt werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Vertretung in Deutschland.

Impfbestimmungen:

Es bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa. Bei Einreise aus einem Infektionsgebiet muss eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorliegen. Ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Impfempfehlungen:

Generell: Hepatitis-A/Tetanus/Diphtherie. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B (bei Langzeitaufenthalt über drei Monate)/Typhus.

Malaria:
Ganzjährig herrscht in einzelnen ländlichen Gebieten ein geringes Malariarisiko. Seit 1998 wurden keine einheimischen Malariafälle gemeldet. Die Insel Rodriguez gilt als malariafrei. Ein sorgfältiger Mückenschutz durch langärmelige Kleidung, Sprays und Moskitonetze reicht zur Vorbeugung gegen Malaria aus.

Chikungunya-Fieber:
Seit 2006 wurde auf Mauritius kein Chikungunya-Fieber mehr gemeldet. Nun wurde im Januar bei einem 60-jährigen Einwohner aus Quatre Bornes der erste Chikungunya-Fall berichtet. Gute Mückenschutzmaßnahmen sind empfohlen.


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Einreisebestimmungen Seychellen

Einreisebestimmungen:

Deutsche Staatsangehörige benötigen einen noch mindestens 6 Monate über die Dauer des Aufenthalts hinaus gültigen Reisepass. Außerdem müssen Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichend finanzielle Mittel und eine Unterkunft einschließlich der Kontaktdaten für die ersten drei Tage nachgewiesen werden. Bei Vorlage aller oben genannten Dokumente wird von der Einwanderungsbehörde der Seychellen eine Besuchsgenehmigung ausgestellt. Die Besuchsgenehmigung ist grundsätzlich für einen Monat gültig und kann auf bis zu drei Monate - gerechnet vom ursprünglichen Ausstellungsdatum - verlängert werden. Sie kann in Schritten von höchstens drei Monaten auf eine Gesamtaufenthaltsdauer von höchstens zwölf Monaten verlängert werden, sofern der Besucher weiterhin die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt. Die Aufenthaltserlaubnis ist für die ersten drei Monate kostenlos, danach wird für jede Verlängerung von bis zu drei Monaten eine Gebühr erhoben.
Kinderausweise werden bis zum Alter von 15 Jahren mit Lichtbild anerkannt. Jugendliche über 15 Jahre benötigen einen Reisepass. Seit dem 1. Januar 2006 wird der bisherige Kinderausweis nicht mehr ausgestellt und nicht mehr verlängert. Dann muss für die Einreise ein eigener Kinderreisepass oder Reisepass vorgelegt werden. Jugendlichen unter 18 Jahren, die ohne Erziehungsberechtigte reisen, wird empfohlen, eine von allen Erziehungsberechtigten unterschriebene Einverständniserklärung mitzunehmen, die von der zuständigen Polizeibehörde beglaubigt wurde.

Katzen und Hunde, die auf den Seychellen einreisen, benötigen eine Einreisegenehmigung durch das Veterinäramt. Diese Haustiere benötigen ebenfalls einen gültigen Impfpass mit dem Nachweis einer Tollwutimpfung und einen Gesundheitspass vom Veterinäramt. Je nach Herkunftsland, wird das Haustier zwischen 2 Wochen und 6 Monaten unter Quarantäne stehen. Die Seychellen gestatten keine Mitnahme von Haustieren für einen Zeitraum von weniger als 6 Monate. Es dürfen keinerlei Vögel mitgebracht werden.

Impfbestimmungen:

Es bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa. Bei Einreise aus einem Infektionsgebiet muss eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorliegen. Ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Impfempfehlungen:

Generell: Hepatitis-A/Tetanus/Diphtherie. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Typhus.

Diverse Infektionskrankheiten:
Grundsätzlich besteht bei Reisen in Regionen mit hohen Aussentemperaturen eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen während der Reise stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80 - 90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen, ist daher ein Typhus - Impfschutz sinnvoll. Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen sollte ein Hepatitis A-Impfschutz in Erwägung gezogen werden.

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Einreisebestimmungen La Réunion

Einreisebestimmungen:

Deutsche Staatsangehörige können mit einem gültigen Reisepass, gültigen Personalausweis und gültigen Kinderreisepass visumfrei einreisen.

Impfbestimmungen:

Es bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa. Bei Einreise aus einem Infektionsgebiet muss eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorliegen. Ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fit-for-travel.de.

Impfempfehlungen:

Generell: Tetanus/Diphtherie/Polio/Hepatitis-A.

Chikungunya Fieber:
In einigen Landesteilen besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko für Chikungunya Fieber. Auf der Insel bestehen Mikroklimata die zu unterschiedlichen Übertragungsrisiken in der Region führen können. Viele der Erkrankungsfälle in den vergangenen Monaten wurden in der Region von Caillou Plateau registriert. Weitere Erkrankungsfälle wurden aus Saint-Gilles-les-Bains, Saint-Paul, Salazie und Avirons berichtet. Der erste Chikungunya Fieber- Fall in Réunion wurde im März gemeldet. Chikungunya wird durch Viren verursacht und durch tag- und nachtaktive Mücken übertragen, daher sollten sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen durchgeführt werden.

Diverse Darminfektionen:
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr insbesondere für diverse Darminfektionen. Deshalb sollten nur geschälte oder gekochte Nahrungsmittel und abgefüllte Getränke - ohne Eis - verzehrt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln in billigen Straßenrestaurants und auf Märkten wird gewarnt.


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